Sonntag, 31. Juli 2016

Ich fühle mich verfolgt (Samstag und Sonntag)

Dieser Clown verfolgt uns schon fast seit Malmö. Eigentlich würde ich ja gerne in die Vorstellung, aber ich schaffe es nicht, ausser wir würden hier im Nirgendwo 3 Nächte bleiben... (eigentlich lustig, wir sind ihm immer voraus)

Nach 14 Tagen in Schweden sind wir sozusagen gut in Norwegen angekommen. Es war zu Beginn des Sonntags recht eintönig; gerade Strassen und laute Autos (sogar ein Tesla mit Niederquerschnitt Finken ist mit 90 laut). Doch dann wurde es ruhiger und unruhiger -  sprich auf und ab...






Route Samstag: Lysekil, Brastad, Hamburgsund, Fjällbacka, Kämpersvik. 60km

Sonntag: Kämpersvik, Grebbestad, Lur, Strömstad, Svinesund, Halden (Norwegen). 84km
Unterkunft Airbnb Norges vakreste by
Neuer Rekord: 770 Höhenmetern (d)

PS: das ist das Zeichen der Route 1 in Norwegen: von Halden bis ans Nordkap ...


Samstag, 30. Juli 2016

Wild...

... campiert haben wir am Donnerstag: geeigneten Platz suchen, das Zelt das erste Mal aufstellen, selfinflatable Matratzen müssen das erste Mal aufgeblasen werden... Und am nächsten Morgen die einzige Freude: die Übernachtung hat eigentlich nichts gekostet (ausser die Anschaffung von CHF 550 :( )

Am Freitag haben wir einen Zeltplatz eingeplant damit die Körperhygiene nicht zu kurz kommt: Wir haben kein Hotel/Pension/B&B gefunden. In der Nacht hat es dann heftig geregnet; aber wichtig, das Zelt hielt dicht.

Übrigens landschaftlich sehr schön, es beginnt das Inselhüpfen. Aber auch anspruchsvoll da es hügelig ist. Am Donnerstag haben wir 676 Höhenmeter geschaft, am Freitag 496. Ach ja: entweder hatte es Brücken, Kabel- oder normale Fähren.






Route Donnerstag: Göteborg, Stenungsund, Myggenäs, Varekil, Svanvik. 82km. Wildes campieren

Freitag: Svanvik, Ellös, Stätten, Dragsmark, Fiskebäckskil, Lysekil. 54km. Campingplatz (d)

Mittwoch, 27. Juli 2016

Göteborg

Die zwei freien Tage in Göteborg haben unserer Muskulatur gut getan. Vor allem das warme Sprudeln im 11. Stock unseres Hotels.

Nichts desto trotz und um im Training zu bleiben haben wir die Stadt mit dem Velo erkundet.

Nach langer, reiflicher Überlegung ist man dann doch noch zum Schluss gekommen, dass wir es doch machen müssen; nämlich ein Zelt kaufen. Und so haben wir das allerletzte Exemplar bekommen. Wir hoffen, dass es nicht das Letzte ist.






Route: keine, aber doch 40km (R)

Dienstag, 26. Juli 2016

Mit 100 auf 1000

Also die 1000km haben wir schon am Anfang des Tages erreicht, aber die 100km erst am Ende in Göteborg.

Dafür gab's ein lustiges Erlebnis dazwischen in Billdal. Wir mussten unbedingt Brennstoff haben für die letzten Kilometer und steuerten eine Eisdiele / Konditorei an. Dort deckten wir uns mit Köttbullar und diversem Süssen ein. Plötzlich tönt es im Rücken: Des son jo Schwaizr! Es war der Koch / Inhaber welcher uns sprechen hörte. Es stellte sich heraus, dass es ein Bayer (er legte Wert darauf er sei Münchner) ist. Er kochte auch schon an zwei Orten in der Schweiz, lebt aber nun seit 20 Jahren in Schweden. Er meinte nur, ich solle noch ein wenig Werbung machen. Da meinte ich: I stell no a Buildl ins Google. Da lachte er: das Wort Buildl hätte er schon Jahre nicht mehr gehört.

Unterwegs hörten wir plötzlich Schweizer Dialekt bei einem Supermarkt. Wir hatten uns vor etwa 200km schon mal kurz gesehen und sie haben sich wegen unserer Schweizerfahne an uns erinnert :)






Route: Trönningenäs, Åsa, Kungsbacka, Särö, Billdal, Göteborg.  100km
Übernachtung: Radisson Blu Riverside

Sonntag, 24. Juli 2016

Jetzt aber richtig (Samstag+Sonntag)

... im Meer gebadet, gestern und heute. Jens, der eine Airbnb Host, sagt es sei sogar der schönste Teil der Westküste Schwedens: Wir werden das am Ende von Schweden wieder aufnehmen.

Es waren aber wirklich sehr schöne Küstenwege die zum Teil näher oder weiter weg von der Küste verliefen.






Route Samstag: Båstad, Helmstedt, Ugglarp. 77km
Airbnb: Charmig gäststuga in Ugglarp

Route Sonntag: Ugglarp, Varberg (mit zillionen Badegästen), Trönningenäs. 83km
Airbnb: Close to the nature in Trönningenäs

Samstag, 23. Juli 2016

Bergpreis

Etwas muss gesagt sein: ein herzliches Lob an die norddeutschen, dänischen und schwedischen Autofahrer: Kein Vergleich zu der Schweiz. Und dann diese Velo Infrastruktur in Dänemark! Ein Traum für uns "Zürcher".

Schönes biken entlang der Küste nach Ängelhölm. Kampf mit 180 Höhenmetern am Schluss des Tages unter sengender Sonne gegen Axelstorp. War ausser dem Schnupfen von Raphi eine wundervolle Fahrt!




Route: Helsingborg, Allerum, Ängelholm, Vejbystrand, Båstad. Airbnb bei Annika in Axelstorp (Nowhereland). 65km (d)

Donnerstag, 21. Juli 2016

Hamlet

"To be or not to be"

Unser heutiger Tag stand ganz in diesem Motto.  Wir haben das Schloss Kronborg in Helsingør, den Entstehungsort von Hamlet, so viele Male mit dem Velo umkreist, bis wir auf des "Pudels Kern" gestossen sind.




Route: Airbnb, Hafen, Fähre (Ragusa), Hafen, Schloss Kronborg, Stadt Helsingør, Hafen, Fähre, Hafen, Airbnb (extra für reNé): 20km

Auf Achse in Schweden

Dänemark - Schweden:

Radwege spärlicher beschriftet
Sonne strahlender
Himmel blauer
Wolken weisser
Wind sanfter
Kopfsteinpflaster angenehmer
Untergrund härter
Felder blasser
Wälder keine
Meer mehr
Häuser weniger liebevoll
Menschen grösserer BMI
Multikultureller (wo sind die Schweden?)
Alle 10 km ein Golfplatz

Und da Vergleichen das Ende des Glück ist, hören wir damit auf.




Route: Malmö, Landskrona, Helsingborg. Aber doch 82km. Zimmer Airbnb (R)

Mittwoch, 20. Juli 2016

Das andere Fahren

Da wir nicht über die wunderschöne Brücke von Kopenhagen nach Malmö mit dem Velo fahren konnten, mussten wir mit allem Gepäck den Zug nehmen.

Das Billet war schnell gelöst. Die Schwierigkeiten begangen mit dem Lift fahren. Die Aufgabe kam mir so vor wie diejenige mit dem Fährmann, dem Wolf, der Ziege und dem Kohlkopf. Und dann noch das logistische Problem des Einsteigen in den Zug, wenn es vorne keinen Platz mehr für Velos hat weil der Velo Platz von Koffern verstellt ist und das nächste Velo Abteil ganz hinten ist und der Zug eigentlich schon abfahrbereit ist. Auf jedenfalls ganz schön schweisstreibend. Und das ganze nicht nur einmal. Beim zweiten Mal waren wir dich schon gelassener.

Dänemark zu verlassen ist mir schwergefallen. Ich habe Menschen und Land ins Herz geschlossen. Doch zur Begrüssung wurden wir in Schweden mit blauem Himmel und strahlender Sonne begrüsst.
Am Ende des Tages resultierten immerhin 10km auf dem Tageszähler.



Route: mit dem Zug von Kopenhagen nach Malmö. Airbnb Fersens väg 20 (R)

Montag, 18. Juli 2016

Auf der Suche nach:



  • Zmorga                                      
  • Rückspiegel
  • Kaffee
  • Trockene Nasszelle
  • Apotheke
  • Halstuch für Raphi
  • Jeans für dueni 
  • Kleine Meerjungfrau
  • Opernhaus
  • Papierinsel für Zmittag
  • Hauptbahnhof 
  • Friseur



Abends 21:30h: Alles gefunden ☺️

(Raphi + dueni)



Sonntag, 17. Juli 2016

Baden gegangen (Sonntag)

Kurze Route, eigentlich völlig unproblematisch, nur wir verfahren uns ständig. Vor lauter Ärger mussten wir dringend unsere Köpfe abkühlen und steckten daher unsere Füsse ins kühlende Wasser der Bucht.


Doch nach 62km haben wir unser erstes Etappenziel Kopenhagen auch noch erreicht (Berlin-Kopenhagen Radweg, 660km).



Route: Køge, Kopenhagen. Jetzt sind wir im Zentrum in einem Airbnb Zimmer; wunderbare Altstadt Wohnung mit der speziellen Nasszelle (sie erinnert mich mit der Nasszelle vom Segelschiff)

(Raphi)

101 (Samstag)

Bei schönem Wetter und wenig Wind sind wir sozusagen ohne Frühstück losgefahren. Schon bald ging es über die tolle Brücke und wir landeten in Sælland.


Nach einer weiteren Berg- und Talfahrt unverhofft hinter einer Kurve lag sie da: die wunderbarste Blumenwiese.


Wir werden uns auch nicht mehr über den Wind beschweren: Denn wenn es aufhört zu winden, beginnt es zu regnen.



Route 101km: Stege, Praesto, Faxe Ladeplats, Rødvig, Strøby Edege (sei auch als Dänisch ein unmöglicher Name...). Unterkunft aus Airbnb "lovely apartment" -  Køge, zu empfehlen.

(Raphi)

Freitag, 15. Juli 2016

Im Walde verirrt...

... weil wir den Wegweiser verpasst haben. Da waren wir froh dass wir Mountainbikes hatten und nicht minder froh den Wegweiser der Route 9 wieder zu finden.

Der richtige Weg führte uns heute durch einen märchenhaften Wald. Der Boden des Waldes war überall mit Moos überzogen, selbst die Dächer der Häuser im Wald waren mit Moos bewachsen. Es waren so viele verschiedene Grüntöne beisammen, wie wir sie kaum alle auf einmal gesehen haben.



Und dann sind da noch die Getreide Felder die uns staunen lassen. Soweit wie das Auge reicht herrschen hier Gelb- und Orangetöne vor.




Route, 70km: von Nykøbing aus über Ulslev, Hesnaes, Stubbekøbing, dann Fähre, Bogø, Hårbølle, im Walde verirrt und Stege (Übernachtung: Motel Stege, na ja)

Donnerstag, 14. Juli 2016

Überfahrt zu den Wikingern

Wir fahren nach Übersee...


Im Bauch des Schiffes haben wir einen Berliner und zwei Hamburger, äh zwei Australier getroffen: Alle mit dem gleichen Teilziel Kopenhagen unterwegs.


Beim Aussteigen wehte uns der Wind fast von den Velos. Wir sind in Dänemark angekommen ;-)


Route: Rostock Zentrum zum Hafen, in Dänemark dann von Gedser nach Nykøbing: 40km. Die Übernachtung ist in einem B&B Vesterskov an der Vesterskovvej 71.