Montag, 30. Juli 2018

Absatz - Minori (mit Pompeji), Sorrento (mit Capri)

Eigentlich wollten wir nach Amalfi um zu übernachten, aber wir waren wohl zu knapp mit dem Buchen, es hatte nur noch die hohe Preisklasse frei oder es war  zu weit weg vom Zentrum. Darum wurden wir in Minori fündig, das war auch überschaulicher und hübscher. Nach dem Abendessen im Hotel Santa Lucia spazierten wir für einen Drink zum Hafen. Der Mond zeigte sich noch fast in voller Pracht.


Dann hiess es aber früh schlafen gehen, denn am Morgen stand Pompeji auf dem Programm.

Wir fuhren um 9:15 für unsere (meine?) Verhältnisse früh los :) Wir wussten nicht ob viele Leute am Sonntag das Gleiche vor haben. Wie Gulia, unsere ad hoc gebuchte Reiseleiterin bemerkte, hat es sehr wenig Besucher, denn in Napoli habe kein Kreuzfahrtschiff angelegt. Die Führung dauerte 2 Stunden aber wir sahen nur einen Bruchteil der ganzen Ausgrabung.


das sind die Kleiderkästchen der Sauna von 700 n.C.




Als nächsten Ausgangspunkt steuerten wir Sorrento an: Von dort aus hat es Schnellbootverbindungen nach Capri. Aber das wurde so eine Sache mit dem Ankommen in Sorrento: Es passierte anscheinend ein gröberer Unfall auf der Schnellstrasse, die wurde gesperrt. Und auf der beschilderten Umleitung ging gar nichts mehr. Auch nicht auf unserem versuchten Schleichweg. Dann war noch das Intermezzo mit dem defekten Kupplungshebel: Beim rangieren, ohne Raphaela auf dem Sozius, sprang ein Baum in meinen Seitenkoffer...
Irgendwann kamen wir dann doch noch, sehr überhitzt, im Il Faro in Sorrento an.
Es reichte knapp am öffentlichen Strand für das Bade und dann ein Znacht im hoteleigenen Restaurant.




Der nächsten Tag war für Capri reserviert. Auf das frühe 8:30 Schnellboot, in Capri das kleinere Motorboot suchen und dann geht es los um die Insel. Der Ausflug dauert ca 2 Stunden, inklusive der Grotta Azzuro. Dort steigt man auf ein Ruderboot um, da die Öffnung der Grotte sehr klein ist; aber es lohnt sich :)





Samstag, 28. Juli 2018

Absatz - wir sind beim Absatz in Leuca angekommen

Inzwischen haben wir schon 2100km auf dem Tacho. Aber fangen wir doch von Vorne an...

In Lecce machen wir einen Mittagshalt. Eigentlich ist es wieder zu heiss um in den Motorradhosen herumzulaufen:


Wir finden ein moderneres Restaurant welches uns anspricht. Und die Chefin spricht gleich auch uns an: Wir möchten einen Teller Gemüse und das stellt Sie uns auch zusammen:


Um das Mittagessen zu verdauen suchen wir uns noch die Basilica Santa Croce um uns in den heiligen Hallen ein wenig abzukühlen ;)


Dann weiter in den Süden, nach Leuca, dem südlichsten Punkt von Apulien, dem Schnittpunkt zwischen dem Ionischen und dem Adriatischen Meer.

Und zum Znacht gab es neben dem kulinarischen auch astronomisches: Den Wechsel vom Voll- zum Blutmond konnten wir schön verfolgen. Hingegen gaben unsere Handys nicht so viel her beim Blutmond, darum ein Bild vom Vollmond:





Zum Frühstück beim B&B Santa Maria de Leuca (können wir weiterempfehlen, einfach aber sauber, liegt direkt am Meer) können wir auf der Terasse den Blick zum Meer geniessen.


Mittwoch, 25. Juli 2018

Absatz - Giovinazzo, Bari, Alberobello, Castellana, Polignano a Mare

Weiter geht es nach Giovinazzo ins Hotel Riva del Sole. Heute fahren wir aber nicht nur Schnellstrassen. Ich suche mir kleinere Strassen auf die Anfahrt zum Bergort Monte Sant Angelo und deren Burg Castello di Monte Sant Angelo.
Dabei verfahre ich mich prompt einmal. Ich bemerke es, als ich auf einmal ein noch schmaleres Weglein retour fahren soll. Das kommt mir komisch vor und ein Blick auf das Navi bestätigt meine Vorahnung. Tja, 25km im Kreis gefahren. Ich muss zum Navi erklären: Ich fahre nur über das Headset im Helm, ohne den Bildschirm des Handys, da ich keine Halterung für das Handy habe.


Bei Monte Sant Angelo angekommen werden wir mit einem fantastischen Ausblick auf das Meer und die Umgebung belohnt:



Apropos: Viele Tipps kommen von unseren Kollegen Lucia und Michele; herzlichen Dank 😊

Nachdem wir das Hotel gefunden haben, werden wir mit einem tollen Sonnenuntergang am Mehr belohnt. Aber es windet immer noch kräftig und hat heftigen Wellengang.


Wir buchen das Zimmer für 3 Nächte. Morgen geht es mit dem Bus nach Bari, dann haben wir nicht die schweren Motoklamotten dabei.

Bari:

Schön, hält der Bus praktisch vor der Hoteltüre. Weniger schön die Verspätungen bei der Hin- als auch Rückfahrt. Aber wir sind ja in den Ferien. Die, welche von der Arbeit kommen, sind weniger zufrieden.

Wir erkunden zuerst zu Fuss die Altstadt. Die Basilica san Nicola und dann die Cattedrale di San Sabino:



Bei einem Panini zum Zmittag bemerken wir Rikschas mit Guides als Fahrer. Wir erkunden uns im Internet und finden die Adresse des Veloverleihs. Dort buchen wir uns eine 2 Stunden Rikscha Fahrt und sehen uns die Altstadt noch genauer und einen weiteren Teil von Bari an. Bis hin zu der grossen Meerpromenade und dem Badestrand:



Am zweiten Tag hier beim Hotel Riva del Sole fahren wir ein paar Sehenswürdigkeiten ab:

Alberobello: Hier bauen sie die Häuser "Trulli" welches durch die Bauart im Sommer eine kühle Innentemperatur haben. Das Markenzeichen sind die kegelförmigen Dächer über jedem Raum:




Castellana Grotte: Da ist der Name Programm. Castellana hat eine Grotte unter sich. Leider können wir nur auf die kurze Tour bis 500m ins Innere; für die lange Tour hätten wir noch 3 Stunden warten müssen. Das zweite negative: Man durfte nur in der Kuppel im vorderen Berich fotografieren :( Aber dafür genossen wir die kühlen Temperaturen im Inneren der Grotte:




Polignano a Mare: Dieses Städchen baut bis an den Rand der Klippen. Eigentlich wären wir gerne mit dem Boot zu diesen Klippen gefahren, es gibt auch Höhlen darin. Aber der Wellengang war immer noch zu hoch und sie führten diese Ausflüge nicht durch:

Rechts das Restaurant Grotta Palazzese. Da kann man im Felsen über dem Meer dinieren


Zum Abschluss des Tages konnten wir zum Sonnenuntergang im Hotel zu Abend essen:



Dienstag, 24. Juli 2018

Absatz - Montefalco, Piano Grande, Francavilla al Mare

Den zweiten Tag bei Montefalco verbrachten wir mit einem Abstecher nach Assisi. Wir kennen es ja schon recht gut, aber es ist immer noch allemal einen Ausflug Wert:




Zu Abend assen wir wieder gerne bei unserer Villa Pambuffetti: Inzwischen kennen wir fast alle Weine seines Lieferanten Cantina Colle Mora (auch ein Tabarrini): Sagrantino, Sagrantino Rossado!, Sagrantino Passito und Grechetto :)

Am Montag fahren wir wieder los: Es geht über Norcia (bekannt für deren Salami und leider auch wegen des Erdbebens) nach Castelluccio und eben dem Piano Grande: Das ist eine Hochebene auf etwa 1200m mit blühenden Blumenwiesen:


auch in Castelluccio ist vieles zerstört





und auf der Fahrt ans Meer sieht man immer wieder die Zerstörung :(

Der Weg dorthin ist aber windig und verregnet. Nachdem es anfängt leicht zu regnen, ziehen wir unsere Regenkleider an. Das zahlt sich aus, wir werden heftigst beschüttet: Auf der Autobahn fahren wir zeitweise nur 50. Dann liefern wir uns ein Wettrennen: Die Wolkenfront verfolgt uns lange, aber wir gewinnen und werden nicht mehr nass.
Endlich erreichen wir das Meer in Francavilla al Mare und übernachten im Mare Blu. Es stürmt immer noch:


Sonntag, 22. Juli 2018

Absatz Start - die ersten 3 Tage: Bormio-Verona-Montefalco

Ferien, wir kommen...
Eigentlich hatten wir schon lange überlegt diesen Sommer mit dem Fahhrad unterwegs zu sein. Beim genauerem Planen merkte ich, dass die geplanten 2 Wochen nicht ausreichen...  Da haben wir uns fürs Motorrad umentschlossen :)


Raphaela wünschte sich über Santa Maria zu starten. Somit war der Routeneinstieg nach Italien gegeben. Die erste Nacht plante ich in Bormio, dort buchten wir im Baita Clementi. Das können wir nur empfehlen, die haben ein wahnsinns Frühstücksbuffet.


fantastischer Blick auf das Münstertal

Für den 2. Tag hatte ich eine längere Strecke vor, aber unsere Gesässe bestimmten in Verona zu übernachten. Da hat man an einem Abend natürlich zu wenig Zeit für diese berühmte Stadt.



Am 3. Abend landeten wir in einem uns vertrauten Gebiet: Im Städtchen Montefalco in Umbrien. Die Villa Pambuffetti beeindruckte uns dermassen, dass wir eine zweite Nacht anhängten: