Die 420km oder etwa 4.5 Sunden beginnen sehr heiss. Nach etwa einer Stunde gibt es unserem ersten Abkühlungshalt. Wir geniessen frische Früchte, Mineralwasser und wieder einen feinen Cafe Fredo.
Nach kurzer Weiterfahrt bemerken wir, dass wir auf eine Gewitterfront zufahren. Unter einer Brücke werweissen wir, ob wir die Regenkleider anziehen. Wir konsultieren eine Regenradar auf dem Handy und entscheiden weiterzufahren. Etwa 20km geht es gut, dann werden wir klatschnass. Zum Glück kommt schnell eine Raststätte an der wir uns unterstellen können. Dann ziehen wir uns ins Restaurant zurück um etwas Kleines zu essen. Ein wenig getrocknet und gestärkt fahren wir weiter; das Gute daran: Es ist nicht mehr so heiss 😄
Um die 19h kommen wir endlich im County House Montesitto an, da bleiben wir drei Nächte.
Nach dem Umziehen und einer Dusche freuen wir uns auf den Pool, in Begleitung eines Wildhasen.
Dann dürfen wir vor Ort noch Pasta und Salat geniessen. Wir sind froh müssen wir für den Znacht nicht nochmals auf's Motorrad. Als Dessert gibt es einen Sonnenuntergang.
Am Freitag ist Markt in Casale Monferato. Zur Fahrt dorthin fahren wir durch diverse kleine Dörfer. Das Gebiet ist Unesco Kulturerbe (schreibe ich das jetzt richtig?). Doch als wir beim Markt ankommen, ist dieser schon fast fertig. Wir schlendern noch ein wenig durch den sich verkleinernden Markt.
Danach genehmigen wir uns einen Capucho und Mineralwasser, bei diesen Temperaturen notwendig. Bevor wir losfahren besuchen wir noch den Duomo di Casale Monsferato.
Dann geht es zurück zum Country House, Raphaela und ich dürfen eine Massage geniessen.
Zum Abendessen reserviert uns Claudia beim Piattopiano. Davor fahren wir zum Aperitif zur Barchiuso (geschlossenen Bar...?) Ein ganz schöner Ort.
Das Piattopiano steht aber in nichts nach: Sehr freundliches Personal und vorzügliche Gerichte!
Den zweiten Tag geniessen wir im Country House. Wir schlafen mal richtig aus :) Dann nutzen wir die Gartenanlage, schwimmen immer wieder mal und sprudeln sogar im kühlen Whirlpool.
Zum Znacht reserviert uns Claudia beim Agriturismo Dre Caste, beim Carlo. Wir kennen das schon von Sardinien: Man muss sich ein wenig zurückhalten, sowieso bei einer Partnerin welche nicht so viel isst.
Sonntagmorgen, schon gefrühstückt, das Moto steht bereit bepackt zu werden und dann geht es über den Simplon- und den Furkapass zurück nach Hause...
Aber wir werden wieder zum Country House zurück kommen :)
https://www.bnb-montessino-piemonte.com
PS: Zuhause waren es 4100km
Sonntag, 5. August 2018
Samstag, 4. August 2018
Absatz - Napoli (im Schnelldurchgang), Siena
Wir überlegten lange, ob wir 2 Nächte in Napoli bleiben sollen. Bezüglich des Hotels Des Artistes hätten wir 2 Nächte bleiben sollen (günstig, toll renoviert, coole Crew, herzige Zimmer...), aber es ist im Moment so heiss (38-40°), darum entschieden wir uns nur für die eine Nacht. Da wir aber schon um 12h in Neapel waren, hatten wir recht viel Zeit für den Dom (mit interessanter privater Führung des "Aufpassers"), dem Untergrund und der Altstadt im allgemeinen. Zum Znacht gab es noch die Taralli.
Langsam geht es am nächsten Morgen Richtung Norden. Wir machen uns um 10h auf für die ca. 4.5 Stunden Fahrt. Wir gönnen uns aber zweimal fast 1 Stunde Rast um uns in den Autobahncaffes abzukühlen.
In Siena angekommen dürfen wir mit dem Motorrad in den Stadtteil innerhalb der Mauern, Autos müssen draussen bleiben. Dies hat uns der Vermieter des Salicotto 56 auf Whatsapp mitgeteilt. Da sind wir aber sehr froh, können wir mit unserer Bagage bis vor die Haustüre fahren.
Siena besichtigen wir am Abend ein wenig und am Morgen gleich um 10h steigen wir die 400 Stufen des Torre del Mangia hinauf. Da werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Danach besuchen wir noch den Dom.
Um 12:30h, vermutlich am heissesten Zeitpunkt, fahren wir weiter ins Piemont.
und Süssspeisen gehören auch
zu unseren Lieblingen
Langsam geht es am nächsten Morgen Richtung Norden. Wir machen uns um 10h auf für die ca. 4.5 Stunden Fahrt. Wir gönnen uns aber zweimal fast 1 Stunde Rast um uns in den Autobahncaffes abzukühlen.
In Siena angekommen dürfen wir mit dem Motorrad in den Stadtteil innerhalb der Mauern, Autos müssen draussen bleiben. Dies hat uns der Vermieter des Salicotto 56 auf Whatsapp mitgeteilt. Da sind wir aber sehr froh, können wir mit unserer Bagage bis vor die Haustüre fahren.
Siena besichtigen wir am Abend ein wenig und am Morgen gleich um 10h steigen wir die 400 Stufen des Torre del Mangia hinauf. Da werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt. Danach besuchen wir noch den Dom.
Um 12:30h, vermutlich am heissesten Zeitpunkt, fahren wir weiter ins Piemont.
Montag, 30. Juli 2018
Absatz - Minori (mit Pompeji), Sorrento (mit Capri)
Eigentlich wollten wir nach Amalfi um zu übernachten, aber wir waren wohl zu knapp mit dem Buchen, es hatte nur noch die hohe Preisklasse frei oder es war zu weit weg vom Zentrum. Darum wurden wir in Minori fündig, das war auch überschaulicher und hübscher. Nach dem Abendessen im Hotel Santa Lucia spazierten wir für einen Drink zum Hafen. Der Mond zeigte sich noch fast in voller Pracht.
Dann hiess es aber früh schlafen gehen, denn am Morgen stand Pompeji auf dem Programm.
Wir fuhren um 9:15 für unsere (meine?) Verhältnisse früh los :) Wir wussten nicht ob viele Leute am Sonntag das Gleiche vor haben. Wie Gulia, unsere ad hoc gebuchte Reiseleiterin bemerkte, hat es sehr wenig Besucher, denn in Napoli habe kein Kreuzfahrtschiff angelegt. Die Führung dauerte 2 Stunden aber wir sahen nur einen Bruchteil der ganzen Ausgrabung.
Als nächsten Ausgangspunkt steuerten wir Sorrento an: Von dort aus hat es Schnellbootverbindungen nach Capri. Aber das wurde so eine Sache mit dem Ankommen in Sorrento: Es passierte anscheinend ein gröberer Unfall auf der Schnellstrasse, die wurde gesperrt. Und auf der beschilderten Umleitung ging gar nichts mehr. Auch nicht auf unserem versuchten Schleichweg. Dann war noch das Intermezzo mit dem defekten Kupplungshebel: Beim rangieren, ohne Raphaela auf dem Sozius, sprang ein Baum in meinen Seitenkoffer...
Irgendwann kamen wir dann doch noch, sehr überhitzt, im Il Faro in Sorrento an.
Es reichte knapp am öffentlichen Strand für das Bade und dann ein Znacht im hoteleigenen Restaurant.
Der nächsten Tag war für Capri reserviert. Auf das frühe 8:30 Schnellboot, in Capri das kleinere Motorboot suchen und dann geht es los um die Insel. Der Ausflug dauert ca 2 Stunden, inklusive der Grotta Azzuro. Dort steigt man auf ein Ruderboot um, da die Öffnung der Grotte sehr klein ist; aber es lohnt sich :)
Dann hiess es aber früh schlafen gehen, denn am Morgen stand Pompeji auf dem Programm.
Wir fuhren um 9:15 für unsere (meine?) Verhältnisse früh los :) Wir wussten nicht ob viele Leute am Sonntag das Gleiche vor haben. Wie Gulia, unsere ad hoc gebuchte Reiseleiterin bemerkte, hat es sehr wenig Besucher, denn in Napoli habe kein Kreuzfahrtschiff angelegt. Die Führung dauerte 2 Stunden aber wir sahen nur einen Bruchteil der ganzen Ausgrabung.
das sind die Kleiderkästchen der Sauna von 700 n.C.
Als nächsten Ausgangspunkt steuerten wir Sorrento an: Von dort aus hat es Schnellbootverbindungen nach Capri. Aber das wurde so eine Sache mit dem Ankommen in Sorrento: Es passierte anscheinend ein gröberer Unfall auf der Schnellstrasse, die wurde gesperrt. Und auf der beschilderten Umleitung ging gar nichts mehr. Auch nicht auf unserem versuchten Schleichweg. Dann war noch das Intermezzo mit dem defekten Kupplungshebel: Beim rangieren, ohne Raphaela auf dem Sozius, sprang ein Baum in meinen Seitenkoffer...
Irgendwann kamen wir dann doch noch, sehr überhitzt, im Il Faro in Sorrento an.
Es reichte knapp am öffentlichen Strand für das Bade und dann ein Znacht im hoteleigenen Restaurant.
Der nächsten Tag war für Capri reserviert. Auf das frühe 8:30 Schnellboot, in Capri das kleinere Motorboot suchen und dann geht es los um die Insel. Der Ausflug dauert ca 2 Stunden, inklusive der Grotta Azzuro. Dort steigt man auf ein Ruderboot um, da die Öffnung der Grotte sehr klein ist; aber es lohnt sich :)
Samstag, 28. Juli 2018
Absatz - wir sind beim Absatz in Leuca angekommen
Inzwischen haben wir schon 2100km auf dem Tacho. Aber fangen wir doch von Vorne an...
In Lecce machen wir einen Mittagshalt. Eigentlich ist es wieder zu heiss um in den Motorradhosen herumzulaufen:
Wir finden ein moderneres Restaurant welches uns anspricht. Und die Chefin spricht gleich auch uns an: Wir möchten einen Teller Gemüse und das stellt Sie uns auch zusammen:
Um das Mittagessen zu verdauen suchen wir uns noch die Basilica Santa Croce um uns in den heiligen Hallen ein wenig abzukühlen ;)
Dann weiter in den Süden, nach Leuca, dem südlichsten Punkt von Apulien, dem Schnittpunkt zwischen dem Ionischen und dem Adriatischen Meer.
Und zum Znacht gab es neben dem kulinarischen auch astronomisches: Den Wechsel vom Voll- zum Blutmond konnten wir schön verfolgen. Hingegen gaben unsere Handys nicht so viel her beim Blutmond, darum ein Bild vom Vollmond:
Zum Frühstück beim B&B Santa Maria de Leuca (können wir weiterempfehlen, einfach aber sauber, liegt direkt am Meer) können wir auf der Terasse den Blick zum Meer geniessen.
In Lecce machen wir einen Mittagshalt. Eigentlich ist es wieder zu heiss um in den Motorradhosen herumzulaufen:
Wir finden ein moderneres Restaurant welches uns anspricht. Und die Chefin spricht gleich auch uns an: Wir möchten einen Teller Gemüse und das stellt Sie uns auch zusammen:
Um das Mittagessen zu verdauen suchen wir uns noch die Basilica Santa Croce um uns in den heiligen Hallen ein wenig abzukühlen ;)
Dann weiter in den Süden, nach Leuca, dem südlichsten Punkt von Apulien, dem Schnittpunkt zwischen dem Ionischen und dem Adriatischen Meer.
Und zum Znacht gab es neben dem kulinarischen auch astronomisches: Den Wechsel vom Voll- zum Blutmond konnten wir schön verfolgen. Hingegen gaben unsere Handys nicht so viel her beim Blutmond, darum ein Bild vom Vollmond:
Zum Frühstück beim B&B Santa Maria de Leuca (können wir weiterempfehlen, einfach aber sauber, liegt direkt am Meer) können wir auf der Terasse den Blick zum Meer geniessen.
Mittwoch, 25. Juli 2018
Absatz - Giovinazzo, Bari, Alberobello, Castellana, Polignano a Mare
Weiter geht es nach Giovinazzo ins Hotel Riva del Sole. Heute fahren wir aber nicht nur Schnellstrassen. Ich suche mir kleinere Strassen auf die Anfahrt zum Bergort Monte Sant Angelo und deren Burg Castello di Monte Sant Angelo.
Dabei verfahre ich mich prompt einmal. Ich bemerke es, als ich auf einmal ein noch schmaleres Weglein retour fahren soll. Das kommt mir komisch vor und ein Blick auf das Navi bestätigt meine Vorahnung. Tja, 25km im Kreis gefahren. Ich muss zum Navi erklären: Ich fahre nur über das Headset im Helm, ohne den Bildschirm des Handys, da ich keine Halterung für das Handy habe.
Bei Monte Sant Angelo angekommen werden wir mit einem fantastischen Ausblick auf das Meer und die Umgebung belohnt:
Apropos: Viele Tipps kommen von unseren Kollegen Lucia und Michele; herzlichen Dank 😊
Nachdem wir das Hotel gefunden haben, werden wir mit einem tollen Sonnenuntergang am Mehr belohnt. Aber es windet immer noch kräftig und hat heftigen Wellengang.
Wir buchen das Zimmer für 3 Nächte. Morgen geht es mit dem Bus nach Bari, dann haben wir nicht die schweren Motoklamotten dabei.
Bari:
Schön, hält der Bus praktisch vor der Hoteltüre. Weniger schön die Verspätungen bei der Hin- als auch Rückfahrt. Aber wir sind ja in den Ferien. Die, welche von der Arbeit kommen, sind weniger zufrieden.
Wir erkunden zuerst zu Fuss die Altstadt. Die Basilica san Nicola und dann die Cattedrale di San Sabino:
Bei einem Panini zum Zmittag bemerken wir Rikschas mit Guides als Fahrer. Wir erkunden uns im Internet und finden die Adresse des Veloverleihs. Dort buchen wir uns eine 2 Stunden Rikscha Fahrt und sehen uns die Altstadt noch genauer und einen weiteren Teil von Bari an. Bis hin zu der grossen Meerpromenade und dem Badestrand:
Am zweiten Tag hier beim Hotel Riva del Sole fahren wir ein paar Sehenswürdigkeiten ab:
Alberobello: Hier bauen sie die Häuser "Trulli" welches durch die Bauart im Sommer eine kühle Innentemperatur haben. Das Markenzeichen sind die kegelförmigen Dächer über jedem Raum:
Castellana Grotte: Da ist der Name Programm. Castellana hat eine Grotte unter sich. Leider können wir nur auf die kurze Tour bis 500m ins Innere; für die lange Tour hätten wir noch 3 Stunden warten müssen. Das zweite negative: Man durfte nur in der Kuppel im vorderen Berich fotografieren :( Aber dafür genossen wir die kühlen Temperaturen im Inneren der Grotte:
Polignano a Mare: Dieses Städchen baut bis an den Rand der Klippen. Eigentlich wären wir gerne mit dem Boot zu diesen Klippen gefahren, es gibt auch Höhlen darin. Aber der Wellengang war immer noch zu hoch und sie führten diese Ausflüge nicht durch:
Zum Abschluss des Tages konnten wir zum Sonnenuntergang im Hotel zu Abend essen:
Dabei verfahre ich mich prompt einmal. Ich bemerke es, als ich auf einmal ein noch schmaleres Weglein retour fahren soll. Das kommt mir komisch vor und ein Blick auf das Navi bestätigt meine Vorahnung. Tja, 25km im Kreis gefahren. Ich muss zum Navi erklären: Ich fahre nur über das Headset im Helm, ohne den Bildschirm des Handys, da ich keine Halterung für das Handy habe.
Bei Monte Sant Angelo angekommen werden wir mit einem fantastischen Ausblick auf das Meer und die Umgebung belohnt:
Apropos: Viele Tipps kommen von unseren Kollegen Lucia und Michele; herzlichen Dank 😊
Nachdem wir das Hotel gefunden haben, werden wir mit einem tollen Sonnenuntergang am Mehr belohnt. Aber es windet immer noch kräftig und hat heftigen Wellengang.
Wir buchen das Zimmer für 3 Nächte. Morgen geht es mit dem Bus nach Bari, dann haben wir nicht die schweren Motoklamotten dabei.
Bari:
Schön, hält der Bus praktisch vor der Hoteltüre. Weniger schön die Verspätungen bei der Hin- als auch Rückfahrt. Aber wir sind ja in den Ferien. Die, welche von der Arbeit kommen, sind weniger zufrieden.
Wir erkunden zuerst zu Fuss die Altstadt. Die Basilica san Nicola und dann die Cattedrale di San Sabino:
Bei einem Panini zum Zmittag bemerken wir Rikschas mit Guides als Fahrer. Wir erkunden uns im Internet und finden die Adresse des Veloverleihs. Dort buchen wir uns eine 2 Stunden Rikscha Fahrt und sehen uns die Altstadt noch genauer und einen weiteren Teil von Bari an. Bis hin zu der grossen Meerpromenade und dem Badestrand:
Am zweiten Tag hier beim Hotel Riva del Sole fahren wir ein paar Sehenswürdigkeiten ab:
Alberobello: Hier bauen sie die Häuser "Trulli" welches durch die Bauart im Sommer eine kühle Innentemperatur haben. Das Markenzeichen sind die kegelförmigen Dächer über jedem Raum:
Castellana Grotte: Da ist der Name Programm. Castellana hat eine Grotte unter sich. Leider können wir nur auf die kurze Tour bis 500m ins Innere; für die lange Tour hätten wir noch 3 Stunden warten müssen. Das zweite negative: Man durfte nur in der Kuppel im vorderen Berich fotografieren :( Aber dafür genossen wir die kühlen Temperaturen im Inneren der Grotte:
Polignano a Mare: Dieses Städchen baut bis an den Rand der Klippen. Eigentlich wären wir gerne mit dem Boot zu diesen Klippen gefahren, es gibt auch Höhlen darin. Aber der Wellengang war immer noch zu hoch und sie führten diese Ausflüge nicht durch:
Rechts das Restaurant Grotta Palazzese. Da kann man im Felsen über dem Meer dinieren
Zum Abschluss des Tages konnten wir zum Sonnenuntergang im Hotel zu Abend essen:
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