Mittwoch, 29. Juli 2020

TdS P2 - Landeck nach Innsbruck (Mi)

5. Tag

Das Hotel für die nächsten drei Tage haben wir auch schon reserviert, das Hotel Mondschein, gleich am Inn am Rande der Altstadt.
Dieser Tag ist von den Höhenmeter entspannter, es werden nur 250 davon. Der Inn ist auch schon recht angewachsen, sprich sehr breit.



Wir fahren auch an der sicher bekannten Autobahn Raststätte Trofana vorbei. Dort hatten wir schon diverse Male mit Auto, Car oder Motorrad halt gemacht. Aber heute nicht...

Die Route führt auch immer weniger direkt am Inn entlang, die Strassen und Wege entfernen sich immer wieder. Und in Roppen fahren wir nicht mit der Kirche ums Dorf sondern mit den Velos um die Kirche 😆 Wir suchten einen angeschriebenen Laden, fanden diesen aber erst nach einer erweiterten Runde.

Gleich nach dem Einkauf finden wir in einem Wäldchen eine tolle Bucht; da machen wir halt und geniessen die Aussicht auf den Fluss und den Schatten der Kiefern. Dabei geniessen wir unser Picknick.







Erstaunt fahren wir an unserem Bahnhof Stams vorbei; ach nein, da fehlt ja ein „m“  😜

Hinter dem Bahnhof liegt das Schigymnasium Stams. Man sieht am linken Bildrand gut deren beiden Sprungschanzen. Nicht zu übersehen sind die zwei Kirchentürme der Stiftskirche des Klosters in Stams. Das Stift ist auch Träger des Schigymnasiums.


Jetzt wird die Strecke immer geradliniger, auch einmal ein rechtes Stück der Inntal Autobahn entlang; ist nicht so der Hit, es ist sehr laut...


Aber wir sind nur noch ein paar Kilometer von Innsbruck entfernt. Eingangs auf der Höhe des Flughafens wird gebaut und es hat Umleitungen. Aber leider sind die Velowegumleitungen (tolltes Wort😊) nicht so gut beschildert und nach kurzem suchen, Karte konsultieren geht es weiter. Dann sind wir sehr schnell am Rande der Innenstadt und da ist auch gleich unser Hotel Mondschein. Das können wir empfehlen: Liegt direkt am Inn und gleich neben der Altstadt!

Die Fahrräder können wir gleich neben dem Haupteingang in einem muffigen Raum einsperren; zum Glück müssen die Fahrräder nicht atmen. Wir machen uns frisch und stürzen uns in die Altstadt, vorbei am Goldenen Dachel.




Mit grossem Hunger finden wir das Restaurant Stiftskeller mit traditionellen Mahlzeiten. Für Florin und mich gibt es eine Ente:


Zur Feier des Tages genehmigen wir einen Apero (unsere einzige Sünde in Bezug zu unserer zuckerlosen und alkoholfreien Zeit...) im Caffee Lichtblich 360; ein kreisrundes Cafe auf dem Dach eines Hauses mit sagenhaften Rundblick. Der Himmel hält sogar extra für uns ein Spektakel bereit:



Dann tragen unsere müden Beine uns langsam wieder gegen das Hotel zurück. In der Abenddämmerung zeigt sich ebenso ein schöner Anblick vor dem Inn. Das linkere pinkefarbene Haus ist unser Mondschein:



Apropos: Die Bergkette dahinter ist Morgen unser Ziel, aber darüber mehr im nächsten Blog.

83km und 250hm

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