2. Tag
Man hat ja das Gefühl der Innradweg sollte immer dem Inn hinunter führen. In den Engadiner Bergen ist dies auf dem Veloweg nicht immer der Fall. Aber später mehr
Gut gestärkt nehmen wir die erste Etappe unter die Räder:Im Oberengadin sind die Radwege in offenem Gelände und man kommt auch zügig vorwärts. Zum Teil sind die Wege mit Fussgängern geteilt, aber meist hat es genügend Platz. Einen Znüni Halt gab es an einem kleinen Bergsee, ein Geheimtipp von Sabrina. Dort gibt es die geschützten Edelkrebse.
Am Vorabend hatte ich beim Dani Estermann Bilder vom Segeln in St. Moritz gesehen. Bei der Durchfahrt am „Segelhafen“ in Moritz habe ich ihn dann aber nicht bemerkt
Der Inn bei Celerina
Schöne Blumen: Links eine Blumenwiese, rechts Lupinen
Das Restaurant Sur En bietet sich als Mittagshalt an. Dort essen wir etwas Kleines. Inzwischen ist es in diesem offenen Gelände sehr warm geworden, da kommt dieser Halt gerade gelegen. Wir können ein wenig ausruhen und Kräfte sammeln.
Ab Zuoz ist der Schweizer Veloweg 6 viel abseits des Inns und auch sehr Hügelig. Das merkten wir dann schnell. Aber dafür ist es landschaftlich sehr schön, man sieht viel von oben auf den sich schlängelnden Inn hinunter. Auch sind die Velostrassen vermehrt im Schatten.
In Lavin angekommen überquert man wieder einmal den Inn. Und dann kommt sozusagen der Höhepunkt der Etappe: Guarda. Dieser Weg muss sich aber verdient werden, denn es sind vom Inn hinauf bis zu unserer Übernachtung in der Meisser Lodge 280 Höhenmeter. Raphaela und ich kennen diesen Weg, den sind wir auch schon mit Harrys gewandert. So am Ende der Etappe ist es dann aber schon happig. Immer wieder sieht man das Dorf, es verschwindet wieder, aber man kommt immer näher. Sabrina und Florin sind natürlich schon lange angekommen, als wir den Weg hochkriechen.
70km und 900hm













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